Blohmgarten - interkultureller Generationengarten

Blohmstraße 71 – 73 (Ecke Egestorffstraße), 12307 Berlin

Interkultureller Generationengarten in Lichtenrade

Gesundes Gemüse selbst anbauen und ernten im Süden von Berlin. Der Interkulturelle Generationengarten bietet auf über 5000 m² interessierten Menschen die Möglichkeit, gärtnerisch tätig zu sein. Engagierte Gartenfreunde haben dort miteinander eine Oase geschaffen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird für einen monatlichen Beitrag von 13,– EUR ein Beet von ca. 20 m² oder für 5,– EUR ein Hochbeet mit 2 m² zur individuellen Nutzung zur Verfügung gestellt.

Eckdaten für die Nutzung
•    Beetgröße pro Teilnehmer/Innen und Familie ca. 20 m²
•    15,– EUR Aufnahmebeitrag
•    13,– EUR Teilnehmerbeitrag pro Monat
•    Geräte und Werkzeuge werden gestellt
•    Es gibt eine Gartenordnung für die Nutzung des IKGGs undefinedHerunterladen der Gartenordnung als PDF-Datei
•    Gemeinschaftsarbeit ist ein fester Bestandsteil des IKGGs


Wir freuen uns auf weitere Teilnehmer/innen, die ein Beet bewirtschaften möchten und/oder sich an sonstigen Gartenaktivitäten und Projekten beteiligen möchten.

Wir bedanken uns beim Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, das das Grundstück in der Blohmstraße zur Verfügung stellt. Für die inhaltliche Begleitung bedanken wir uns bei der Mobilen Akademie der "Stiftung Interkultur".

Einfach Teilhaben

Der Blohmgarten ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt, für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und für Menschen mit und ohne Behinderung. Alle sind willkommen. 

Ort

Blohmgarten - Interkultureller Generationengarten

Blohmstr. 71 - 73 12307 Berlin

Anmeldung und Information

Heidi Simbritzki-Schwarz,  Tel. 75 50 31 46, Fax 22 19 38 93
Hinrich Scheffen, generationengarten(at)nusz.de



Foto: Heidi Simbritzki-Schwarz

Nashornkäfer im Blohmgarten

Der Nashornkäfer (Oryctes nasicornis) gehört zur Familie der Blatthornkäfer und steht bei uns unter Naturschutz.

Er gilt als der größte heimische Vertreter dieser Familie, der auch Rosen-, Mai– und Junikäfer angehören. Nashornkäfer gehören zu den imposantesten einheimischen Käferarten: Ihre männlichen Vertreter tragen das charakteristische Horn, an dem sie leicht zu erkennen sind. Die Käfer sind geschützt und nur selten zu sehen, da sie vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs sind. Auf ihre Anwesenheit im Blohmgarten wurden die Blohmgärtner*innen durch ein totes Exemplar des nützlichen Käfers aufmerksam. Da der Nashornkäfer unter Naturschutz steht, darf der Mensch in seinen Lebensraum nicht eingreifen.

Beim Umschichten des Komposts kommen gelegentlich dicke „Maden“ zum Vorschein. Zehn Zentimeter lang können die Larven des Nashornkäfers werden, und bis zu fünf Jahre dauert ihre Entwicklung im Kompost. Dort erweisen sie sich als äußerst nützlich.

Einst war der Nashornkäfer ein Bewohner der Wälder. Er hat sich zum Kulturfolger entwickelt und kann mit etwas Glück auch im ausgewachsenen Zustand im Blohmgarten beobachtet werden.