LeNa - Lebendige Nachbarschaften

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, Geflüchtete und Berliner*innen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenzubringen und durch die Nutzung bestehender ebenso wie selbst organisierter Angebote der Familienzentren nachhaltige Kontakte zwischen ihnen zu initiieren und zu begleiten.

Der Alltag von geflüchteten Familien wird stark durch beengte Wohnverhältnisse in Not- oder Gemeinschaftsunterkünften geprägt. Sie sind nach wie vor mit der Neuorientierung im teilweise noch fremden Land und der Schaffung einer neuen Lebensgrundlage beschäftigt. Aufgrund dieser Lebenssituation und den  Einschränkungen im Lebensraum  kommen häufig die Bedürfnisse der Menschen nach Austausch mit den Mitmenschen außerhalb der Unterkünfte und nach Orientierung in der neuen Lebenswelt zu kurz.

Nachbarschafts- und Familienzentren sind geeignete Orte, um diese Bedürfnisse entscheidend aufzufangen. Dafür ist es wichtig, dass die Menschen wissen, was ein Nachbarschafts- und Familienzentrum ist, was dort passiert, wofür man es nutzen kann usw.

Das Projekt bietet mit seinen Muttersprachlerinnen Unterstützung bei:

1.     Kontaktaufnahme und -pflege zu den Geflüchteten in den Unterkünften und Information über die Angebote der Nachbarschafts- und Familienzentren; bei Interesse Umsetzung der Angebote in den Unterkünften

2.     Begleitung in die Familienzentren und Heranführen an die Angebote der Familienzentren

3.      Unterstützung bei der Planung und Umsetzung eigener Ideen; Kontaktvermittlung zu den ehrenamtlich Engagierten, die im Rahmen des Willkommmenskulturprojektes akquiriert werden konnten bzw. Akquise von neuen Engagierten Förderung, Unterstützung und Begleitung von Aktivitäten aller Beteiligten (Geflüchtete, Alt-Berliner*innen mit und ohne Migrationshintergrund aus der Nachbarschaft, ehrenamtlich Engagierte) außerhalb der Familienzentren.

Leitung: Zeynep Balmum Tel. 0176-69802868

undefinedZeynep.balmum@nusz.de

 

Förderhinweis:

Das Projekt ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen des Berliner Stadtteilzentren Vertrages IFP-STZ.

gefördert durch die Senatsverwaltung für Integration
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